Jul 9 2012

Sunday Gaming-Madness #9: Bit.Trip Runner

“So you’re saying you don’t know Commander Video, the guy who did the bit.trip run in less than 12 parsecs?” – Humble Indie Bundle 4 Trailer

Bit.Trip Runner ist eins dieser Spiele, die eigentlich mega simpel sind und bei denen man unter normalen Umstaenden nach ein paar Minuten den Tab in Chrome zu macht, seinem Kumpel schreibt, dass es ja fuer zwischen durch mal sicher ganz witzig ist. Dann macht man den Browser wieder auf, spielt ein paar Runden mehr und merkt dann, dass es bereits 3 Uhr ist.

(Warning: Misleading trailer, since the person playing doesn’t die 9249238473944729834739 times.) Continue reading


Apr 27 2012

Sunday Gaming-Madness #8: Magicka

Als Magicka rauskam hoerte ich erstmal so gar nichts davon. Irgendwann sah ich dann bei Rawiioli ein Video vom Gameplay und war total begeistert davon, dass man seine Spells quasi unendlichfach kombinieren und auf unterschiedlichste Weisen mit der Umwelt interagieren kann. Es ist zum Beispiel moeglich, Gewaesser einzufrieren um diese dann zu ueberqueren und neue (teils geheime) Orte zu entdecken. Andererseits ist es oft toedlich, Blitze zu zaubern, wenn man selbst nass ist. Und so weiter.

Das Beste am Spiel sind allerdings die allgegenwaertigen Referenzen auf andere Videospiele, Filme und sonstige Sachen die auch nur die geringste popkulturelle Bedeutung haben. Ich fange hier auch gar nicht an, irgendwas aufzuzaehlen, denn es ist einfach zu viel. Jeder, der jemals einen Film gesehen oder ein Videospiel gespielt hat, dem sollte an Magicka Gefallen finden. Alleine sollte man es (glaube ich) aber eher nicht spielen, denn Magicka lebt einfach vom Multiplayer. Zuerst natuerlich weil ja gemeinschaftliches daddeln way more socialy accepted ist als stundenlang alleine vorm PC zu hocken und als Zauberer durch Fantasiewelten zu laufen. Und zum Anderen weil es bei Magicka Friendly Fire gibt. Immer. Und darauf ist das Spiel auch ausgelegt. In saemtlichen Beschreibungen steht anstatt friends immer nur “friends” und selbst in den Tipps wird erwaehnt, dass man seinen “Freunden” ja das Equipment klauen koenne, wenn diese sterben. Natuerlich kann man sich auch gegenseitig heilen und Wiederbeleben (anders als das ebenfalls grossartige und stark unterschaetzte Dokapon Kingdom wirbt Magicka naemlich nicht mit damit, Freundschaften zu zerstoeren).

Naja, kommen wir zum wichtigen Part, die Geschichte, die davon erzaehlt, wie ich Magicka spielte: Eines schoenen Sonntag Nachmittags(?) fragte mich Dodo von Dodogames.de (Werbung machen: check) ob ich denn nicht Lust haette, mit ihm Magicka zu spielen. Und ich sagte ja. Er trommelte noch jemanden zusammen, der das Spiel zufaellig genau wie ich bereits schon fast durch gespielt hatte und wir legten als Dreiergespann los. Ende.

Eigentlich gehoert Magicka auch gar nicht wirklich in die Kategorie “Madness”, denn wirklich schwer ist es nicht. Jedenfalls nicht, wenn man zu dritt spielt und alle zu einem gewissen Grad kooperativ sind. (Ich habe da leider auch schon ganz andere Erfahrungen machen muessen ;_;). Ein paar Stellen an denen man sich das eine oder andere mal verfranst gibt es natuerlich, aber insgesamt wuerde ich eher sagen, dass Magicka medium schwer ist.

Soviel zu Magicka. Es macht Spass! Kauft es!

In der Kategorie Sunday Gaming-Madness erscheinen in unregelmaessigen Abstaenden Postings, in denen ich meine Erlebnisse schildere, die ich beim Durchspielen gewisser unmenschlich schwerer Spiele hatte. (Daher “Gaming-Madness”). Und weil das Ganze meist an verkaterten Sofa-Sonntagen stattfindet, war ich dann ganz kreativ und habe den noch kreativeren Namen “Sunday Gaming-Madness” erschaffen. Hurray! Der Grundstein zu zur Sunday Gaming-Madness wurde eigentlich schon irgendwann 2009 gelegt, da spielte ich mit ManoBabs zum ersten mal (damals noch auf leicht) den knueppelschweren Super Nintendo Klassiker Super Ghouls’n’ Ghosts durch. Seit Juni 2011 hat sich dann allerdings ergeben, dass wir uns mehr oder weniger regelmaessig sonntags treffen und uns an anderen nicht weniger knueppelschweren Spielen versuchten.

Dec 20 2011

Sunday Gaming-Madness #7: Super Meat Boy

Man schenkte mir Super Meat Boy zum Geburtstag, in der Hoffnung, dass ich es noch nicht habe und es moegen wuerde. Ich kannte es bis dato nur vom Namen her und wusste, dass es wohl ganz gut sein soll. Also fix installiert und losgelegt. Die ersten Level waren noch ziemlich einfach, ich wuerde sogar soweit gehen und behaupten, dass die komplette erste Welt noch leicht ist. Allerdings wird dem Spieler hier auch erstmal die Steuerung erklaert (sehr gut sogar!) und die Spielmechanik naeher gebracht.

Doch spaetestens beim ersten Boss bekommt man den einen oder anderen Ausraster. Das spiel ist naemlich auch knueppelschwer (ich wuerd sonst ja auch nicht drueber schreiben, jaja ich weiss!). Meat Boy ist allerdings nicht scheisse & schwer sondern nur scheisse schwer, ohne und. Genau das ist es auch, was das Spiel so gut macht. Ich hatte als Spieler nie das Gefuehl, dass die Steuerung schlecht gemacht sei, das Spiel unfair ist oder jemand anders als ich, der Spieler, Schuld an meinem Versagen bin. Man kann alles schaffen, es ist halt nur sehr schwer.

Und da passiert es dann auch mal, dass man 3 Stunden an einem Level sitzt, den Death Counter mal eben von 3000 auf 4000 bringt und den Level immer noch nicht geschafft hat. Aber fast! Und genau diese kleinen Etappen, die man von mal zu mal immer besser kann motivieren ungemein. Rennt man anfangs noch lachend in die Kreissaege, so springt man im finalen Lauf elegant und mit perfektem Timing von einer Plattform zur anderen und lacht darueber wie schlecht man anfangs doch war.

Apropos finaler Lauf: Sehr schoen sind auch die Replays, die angezeigt werden wenn man einen Level beendet hat, hier werden naemlich alle ( nicht alle, aber die letzten 100 oder so) Versuche gleichzeitig gezeigt und das Spektakel aehnelt ein bisschen der Befruchtung einer Eizelle, da kommt am Ende ja auch nur einer durch. Beendet man einen Level innerhalb der vorgegebenen Zeit, schaltet man die Dark World fuer diesen Level frei, eine schwerere Version des Levels, scheint ja zu leicht zu sein wenn man es innerhalb der vorgegebenen Zeit schafft. In den meisten Faellen sind dann ueberall zum Teil fliegende Kettensaegen platziert, so dass man wieder ewig lange braucht um durchzukommen, obwohl man den Level ja eigentlich schonmal recht fix geschafft hat.

Neben der Dark World gibt es auch noch versteckte Warp Zones in denen man weitere mehr oder weniger prominente Charaktere freispielen kann. So gibt’s zum Beispiel die Headcrab aus Half-Life oder Commander Video aus Bit.Trip Runner. Die haben dann auch alle wieder eigene Eigenschaften, auf die ich hier aber nicht eingehe, da ich natuerlich nur mit Meat Boy gespielt habe. Hardcore Gamer Credibility und so, Ihr wisst schon!

Videos vom Zocken hab ich leider(?) nicht gemacht, ich kann lediglich mit diesem einen Foto von ManoBabs dienen, der gerade intensivst eine Warpzone analysiert:

Achja, ‘ne Story gibt’s natuerlich auch: Der boese Dr. Fetus hat Meat Boys geliebte Freundin Bandage Girl entfuehrt und Meat Boy muss sie retten. Klasse, oder? Die Cutscenes sind allerdings alle sehr sehr witzig, reiten auf Klischees rum ohne Ende und machen einfach Spass anzusehen. Mir persoenlich wuerd ja schon der Drama-Sound reichen der immer kommt wenn man eine Welt betritt.

 

Uebrigens: Super Meat Boy gibt’s zufaellig auch grad im aktuellen Humble Indie Bundle: Zahlt soviel ihr wollt fuer fuenf Spiele inklusive Soundtracks und das sogar fuer’n guten Zweck! Und wer mehr als der Durchschnitt(Aktuell laecherliche $5.20) zahlt, bekommt sogar noch sieben weitere (tolle!) Spiele gratis oben drauf. Der Soundtrack ist uebrigens auch nicht von schlechten Eltern.

In der Kategorie Sunday Gaming-Madness erscheinen in unregelmaessigen Abstaenden Postings, in denen ich meine Erlebnisse schildere, die ich beim Durchspielen gewisser unmenschlich schwerer Spiele hatte. (Daher “Gaming-Madness”). Und weil das Ganze meist an verkaterten Sofa-Sonntagen stattfindet, war ich dann ganz kreativ und habe den noch kreativeren Namen “Sunday Gaming-Madness” erschaffen. Hurray! Der Grundstein zu zur Sunday Gaming-Madness wurde eigentlich schon irgendwann 2009 gelegt, da spielte ich mit ManoBabs zum ersten mal (damals noch auf leicht) den knueppelschweren Super Nintendo Klassiker Super Ghouls’n’ Ghosts durch. Seit Juni 2011 hat sich dann allerdings ergeben, dass wir uns mehr oder weniger regelmaessig sonntags treffen und uns an anderen nicht weniger knueppelschweren Spielen versuchten.

Nov 29 2011

All day every day Gaming-Madness: Tetris: Axis [Update]

Ich hab die Videos ja schon bei facebook gepostet, aber hier nochmal ein Sammelposting, das sicherlich nach und nach immer groesser wird. Viel Spass damit!

Nachdem ich ja beim ersten Versuch bereits nach zwei Stunden oder so fertig war habe ich dann nochmal einen Marathon gestartet, der wohl so um die 40 Stunden Spielzeit gebraucht hat. Zwischendurch habe ich ein kleines Video vom Gameplay gemacht damit ihr mal seht, wie unglaublich nervenaufreibend das Ganze ist:

Leider ist aus meiner Hoffnung, bei einem Score von 99.999.999 endlich aufhhoeren zu koennen nichts geworden. Voller Freude fing ich folgendes Video an, doch zum Ende hin wird es sehr sehr tragisch..

Ich weiss nicht recht, wie es jetzt weitergehen wird. Ich werde sicherlich nicht weiterhin versuchen den maximalen Score zu schaffen, das wuerde bedeuten, dass ich nochmal 360 Stunden investieren muesste. Und das muss ja nun wirklich nicht sein. Oder? Oder? Ja, eigentlich ja doch..

Mal sehen, vielleicht ist Gott mir gnaedig und ich geh einfach so irgendwann Game Over. Who knows. Aber vielleicht gibts auch bald endlich einen Weg, ausserhalb des Spiels die Rankings zu checken. Mir wuerde ein sicherer Platz in den oberen Top 5 der Welt ja schon reichen, aber wie aergerlich waere es bitte, wenn ich absichtlich Game Over gehe und mir dann am Ende eine Hand voll Punkte fehlen.

[Update 03/12/11]

Da niemand in meinem Freundeskreis einen 3DS + Tetris besitzt habe ich vor ein paar Tagen eine Mail an Nintendo geschickt mit der Bitte, mir die top 10 des Marathon Endless ON zu nennen. Als Antwort kam Folgendes:

Sehr geehrter Herr Pohsberg,
vielen Dank für Ihre weitere eMail.
Gerne teilen wir Ihnen die aktuellen Top 10 aus “Marathon Endless ON” mit:
Rank: 1 Score: 150001964
Rank: 2 Score: 13333328
Rank: 3 Score: 102004221
Rank: 4 Score: 100137896
Rank: 5 Score: 100071214
Rank: 6 Score: 100041534
Rank: 7 Score: 100005432
Rank: 8 Score: 87941430
Rank: 9 Score: 50138600
Rank: 10 Score: 43082203
Sicher sind diese Informationen hilfreich für Sie. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei Marathon Endless ON.

Mit den besten Wünschen für ein schönes Wochenende

Man kann also deutlich sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der dachte, bei 100M sei Schluss. Und man kann auch sehen, dass ich einen ziemlichen Hals gehabt haette, wenn ich das Spiel direkt beendet haette. Aktueller Stand sind 104M, mit denen ich also nun Weltrang 3 besetze. Ich werde natuerlich noch versuhen auf 1 zu kommen, aber wieviel ich danach noch mache, ist ungewiss. Vielleicht sollte ich mir als Vorsatz fuer das neue Jahr machen, kein Tetris mehr zu spielen, dann haette ich mit Silvester einen festern Termin, an dem ich fertig sein muss….

[Update 03/01/12]
Ziemlich genau ein Monat ist seit dem letzten Update vergangen und mittlerweile bin ich auch fertig. Sowohl mit den Nerven als auch mit dem Match. Ich habe die 150M geknackt, ganz so wie ich es mir vorgenommen habe. Doch leider hat es nicht fuer #1 gereicht. Zwischenzeitlich hat jemand aus den USA einen Score von 175M hochgeladen und ich bin somit nur Nummer 2 auf der Weltrangliste der besten ausdauernsten Tetris:Axis-Spieler.

In weiser Vorraussicht habe ich wieder ein Video gemacht welches die letzten verbitterten Minuten meiner Karriere als Tetris Spieler (und mein WiFi Passwort \o/) zeigt:

Ach und falls sich irgendwer ueber meine Englischskills lustig machen will: Nur zu, call me Uwe!


Sep 20 2011

Sunday Gaming-Madness #6: Ghosts ‘n Goblins

Nachdem wir Super Ghouls ‘n Ghosts schon fast langweilig fanden, recherchierte ich ein wenig im grossen, weiten Internet und fand dabei heraus, dass es sich auch bei diesem Spiel um den Ableger einer ganzen Reihe handelt. Naemlich der Ghosts ‘n Goblins-Reihe. Nach einer weiteren kleinen Recherche bei eBay habe ich das Spiel dann fix ersteigert und ein paar Tage spaeter hatte ich das Paket auch schon im Briefkasten. Was folgte war Ernuechterung, denn ein PAL-NES mag keine NTSC-Spiele. Waere ja auch zu einfach gewesen. Also habe ich dann mal kurzer Hand ein weiteres mal recherchiert und meine Konsole soweit gemoddet, dass sie auch mit Spielen von ausserhalb Europas anbandeln mag. Jedenfalls musste ich danach immernoch 37 mal durch das Cartridge pusten, bis ich endlich den Startbildschirm sehen konnte. Und, wer haette damit gerechnet? Es gibt einen Mehrspieler-Modus. Perfekt also fuer ManoBabs und moep0r. YAY!

Nach kurzer Freude kommt allerdings direkt wieder die Ernuechterung, denn der 2 Player Mode entpuppt sich nicht als Coop Modus, sondern ganz wie bei Mario hat jeder Spieler seinen eigenen Spielstand, in dem abwechselnd gespielt wird. Ob man nach jedem Level oder nach jedem Tod wechselt kann ich nicht sagen, denn wir haben das erste Level nicht geschafft. Jedenfalls nicht in den 4 Stunden die wir an diesem Sonntag im September auf meiner Couch verbrachten und Capcom fuer dieses wunderbare Spiel dankten. (Ich lasse das jetzt einfach mal so freundlich und offensichtlich zynisch gemeint hier stehen, denn mir fallen keine Worte ein um die Wut auszudruecken die sich bei Ghosts ‘ Goblins anstaut). Hier mal ein kleiner Eindruck vom ersten Anzocken:

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Sep 16 2011

Sunday Gaming-Madness #5: Starwing

“Starwing? Das kenn ich doch von frueher noch… Hab ich aber nie durchgespielt..” So oder so aehnlich war auch meine Reaktion als ich das Spiel letztens im 2nd Hand Shop in Cloppenburg fuer ‘nen Fuenfer ergattert hab. Beim Anzocken-um-zu-gucken-ob-es-laeuft fiel mir dann auch direkt wieder ein wie arsch schwer das Spiel war. Und auch immer noch ist. Danach hab ich es auch erstmal direkt wieder ein wenig einstauben lassen. Bis es dann eines schoenen Tages hiess: “Ey moep0r! Sonntag wieder zocken? Aber please kein Contra mehr, k? Hast doch sicher noch was anderes was so richtig behindert schwer ist oder? =D”
Ja, das hatte ich wohl..

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Sep 7 2011

Sunday Gaming-Madness #4: Super C (Contra 2)

Da waren wir also. ManoBabs, moep0r und ein Spiel das den Namen Super C traegt. Zwei von uns kommen aus Detmold und Nummer 3 direkt aus der Hoelle. Beim Spielen hatte ich das Gefuehl der Teufel saesse direkt neben mir und wuerde mich auslachen. Allerdings nicht fuer mein etwaiges Unvermoegen, nein alleine schon fuer den Versuch dieses Spiel durchzuspielen. Aber wie heisst es so schoen: Wer zu letzt lacht…

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Aug 31 2011

Sunday Gaming-Madness #3: Contra

Nachdem ich mit ManoBabs ja bereits den dritten Teil der Contra Reihe hinter uns gebracht haben stand es natuerlich ausser Frage, dass wir frueher oder spaeter auch die ersten beiden Teile bezwingen muessten. Von Herr der Ringe schaut man ja auch nicht den dritten Teil und belaesst es dann dabei. Klar, kann man machen, aber richtig wohl ist einem dabei ja auch nicht. Gesagt, getan. Leider mussten wir Contra 1 zuerst via Emulator spielen, da mein ge-ebay-tes Probotector fuer den NES noch ein paar Tage auf sich warten liess.

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Aug 24 2011

Sunday Gaming-Madness #2: Super Ghouls’n'Ghosts

Nachdem ich mit ManoBabs endlich Contra 3 als durchgespielt abhaken konnte, hatten wir natuerlich theoretisch was geschafft, worauf wir stolz sein koennen. Das sollte allerdings nicht genug sein. Es war naemlich noch relativ frueh am Tage, so dass wir beschlossen einfach noch mal eben einen drauf zusetzen und direkt im Anschluss noch Super Ghouls’n'Ghosts auf schwerster Stufe durchzuspielen.

Ja, beide Durchlaeufe. (Anm.: Wenn man das erstemal vor dem letzten Boss steht, bekommt man eine Meldung, dass man diesen nur mit “dem magischen Bracelet” toeten kann und man muss das komplette(!) Spiel nochmal von vorn durchspielen.) Und ja, den (vor)letzten Boss mit dem magischen Bracelet der Prinzessin zu besiegen ist definitiv eine der schwersten Challenges die ich je auf mich nahm. Und dennoch wuerde (und werde) ich es immer wieder tun, weil man sich ca. unendlich freut wenn man es geschafft hat.

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Aug 17 2011

Sunday Gaming-Madness #1: Super Probotector (Contra 3)

In der Kategorie “Sunday Gaming-Madness” werden in unregelmaessigen Abstaenden Postings erscheinen, in denen ich meine Erlebnisse schildere, die ich beim Durchspielen gewisser unmenschlich schwerer Spiele hatte. (Daher “Gaming-Madness”). Und weil das Ganze meist an verkaterten Sofa-Sonntagen stattfindet, war ich dann ganz kreativ und habe den noch kreativeren Namen “Sunday Gaming-Madness” erschaffen. Hurray! Der Grundstein zu zur Sunday Gaming-Madness wurde eigentlich schon vor einigen Monaten gelegt, da spielte ich mit ManoBabs zum ersten mal (damals noch auf leicht) den knueppelschweren Super Nintendo Klassiker Super Ghouls’n’ Ghosts durch. Seit Ende Juni hat es sich dann allerdings ergeben, dass wir uns mehr oder weniger regelmaessig sonntags trafen und uns an anderen nicht weniger knueppelschweren Spielen versuchten.

Zunaechst stand mit Super Probotector: The Alien Rebels die Bewaeltigung eines Kindheitstraumas meinerseits auf der Liste. Ich kannte das Spiel noch aus meiner Zeit in der Grundschule. Ich weiss nicht warum, aber vor 15 Jahren hat man scheinbar einfach hingenommen, dass Spiele unendlich schwer sein koennen. Umso mehr wunderte ich mich auch immer wieder als ich mich jetzt wieder an Level erinnerte und stellte mir die Frage wie um alles in der Welt ich im Alter von 7 oder maximal 10 Jahren soweit kommen konnte. Naja, ich hatte ja auch nicht grade die grosse Auswahl an Spielen zu der Zeit und musste die Games die ich hatte quasi bis zum Erbrechen spielen.

Jedenfalls stellte sich nach kurzer Recherche (Mittlerweile gibt es ja Wikipedia und Google, YAY!) heraus, dass es sich bei Super Probotector um die europaeische Version vom dritten Teil der Contra Reihe handelt. Womit auch zweifelsohne belegt sein duerft, wo die Messlatte bei diesem Spiel liegt. “God has mercy, Contra doesn’t.” Oder so.

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