Jan 3 2009

Bad Lieutenant (1992)

Gestern kam ich dank dem Vierten endlich dazu, Bad Lieutenant zu schauen. Es ueberraschte mich, wie gut der Film ist und wie schlecht man sich danach fuehlt. Aber seht am Besten selbst..

Regie
Abel Ferrara

Hauptdarsteller
Harvey Keitel als Bad Lieutenant

Bad Lieutenant gibt die Geschichte eines abgehalfterten – und von Harvey Keitel perfekt verkoerperten – Cops wieder, der in der schaebigsten Gegend von New York teils seinem Dienst nach geht, teils Geld mit Wettgeschaeften macht und teils im Drogensumpf steckt.
Bad Lieutenant ist ein ziemlich harter Film, denn man bekommt nicht nur den Gebrauch von Drogen und der ueblichen Gewalt zu sehen, wie es fuer den “normalen” Film heute ueblich ist. Nein, es wird eine Nonne vergewaltigt und der Lieutenant onaniert waehrend einer Fahrzeugkontrolle auf eine Live-Vorlage frei nach dem Motto “Ihr tut mir etwas Gutes, dann tu ich euch etwas Gutes”. Um nur zwei Beispiele zu nennen. Also definitiv nichts fuer pruede Gemueter.

Der Plot belaeuft sich aber hauptsaechlich darauf, dass der Lieutenant durch die Gewinne aus Sportwetten seine Drogensucht finanzieren will und vorlaeufig auch kann. Im Laufe des Films geraet er jedoch immer weiter in die Schuldenfalle, bis er sich am Ende schliesslich besinnt, den Fall der vergewaltigten Nonne zu loesen um mit dem imens hohe Belohnungsgeld der katholischen Kirche seine Wettschulden zu begleichen.

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Jul 21 2008

Spun (2002)

Regie:
Jonas Åkerlund

Hauptdarsteller:

Jason Schwartzman als Ross
Mickey Rourke als The Cook
Brittany Murphy als Nikki
John Leguizamo als Spider Mike
Patrick Fugit als Frisbee
Mena Suvari als Cookie
Chloe Hunter als April Love
Elisa Bocanegra als Giggles
China Chow als Escort

Was bei Spun sofort auffaellt ist die schnelle Schnittfolge, wodurch eine recht beklemmende Atmosphaere beim Zuschauer aufkommt. DIes wird auch noch durch jede Menge visuelle Effekte, wie Zooms, Verzerrungen nud Zeichentricksequenzen unterstuetzt, die besonders beim Drogenkonsum der Protagonisten zur Geltung kommen.
Die Schauspieler leisten allesamt gute Arbeit und auch die Nebenrollen wurden gut besetzt und wissen zu ueberzeugen. Weiterhin ist die Darstellung der Cops sehr gut gelungen, wenn auch dadurch der Ernst des Films gebrochen wird. Ein weiterer Punkt, der den Film praegt ist zum einen Rourke’s Ansprache ueber die Vorzuege des weiblichen Koerpers, die er so ueberzeugend darbietet, dass Mancheiner danach sicher den einen oder anderen Teil nochmal durch den Kopf gehen laesst ;)
An dieser Stelle darf man natuerlich auch nicht vergessen den grandiosen Soundtrack zu loben, der eingangs mit einer sehr entspannenden Version des Iron Maiden Klassikers “Number of the Beast” beginnt, waehrend die Anfangscredits (auch sehr gelungen: Jede Rolle hat ein eigenes “Logo” als Namen) durchlaufen.

Fazit: Der Film mag manchen Leuten zu hibbelig scheinen, spiegelt aber exzellent das Leben in der Drogenszene und dessen Auswirkungen wider.